E-Bike und Diebstahlschutz: Wie Sie beides in Einklang bringen

 
 

8 Gründe, warum Sie anfangen sollten über hochwertigen Diebstahlschutz für Ihr E-Bike nachzudenken

  1. Im Jahr 2017 wurden 300.000 Räder gestohlen.
  2. Sie haben viel Geld für Ihr neues E-Bike ausgegeben und möchten lange etwas davon haben.
  3. Die polizeiliche Aufklärungsquote ist verschwinden gering (2017: 12.000 Fahrräder). Es besteht leider wenig Hoffnung, Ihr E-Bike jemals wieder zu bekommen.
  4. Die Neuanschaffung eines E-Bikes wird in aller Regel viel teurer sein, als Ihr bestehendes ordentlich zu sichern.
  5. Warum nur wenig Geld für Diebstahlschutz ausgeben, wenn Ihr E-Bike 2.000€ oder mehr gekostet hat? Experten empfehlen bis zu 15% des Fahrradneupreises in die Sicherheit zu investieren.
  6. Fahrraddiebstahl wird immer professioneller organisiert. Auch der gut gesicherte Keller ist keine Barriere für Profi-Diebe.
  7. Gelegenheit macht Diebe: Scheinbar schlecht oder gar nicht gesicherte Räder verlocken zu Diebstahl.
  8. Ein unvollständiges E-Bike ist weniger attraktiv und oft den Aufwand eines Aufbruchs nicht wert: Akku und Display daher zum Schutz abnehmen.

 

 
 

Ein gutes Schloss ist die Grundvoraussetzung

Sicherlich ist Ihnen bewusst, dass ein Fahrradschloss ein erforderliches Muss für die Sicherheit Ihres E-Bikes ist. Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht welche Materialeigenschaften, Funktionen und Komfortaspekte für den optimalen Schutz von Nöten sind?

Der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club) unterscheidet fünf Fahrradschloss-Typen:

  • Bügelschlösser
  • Rahmenschlösser
  • Faltschlösser
  • Panzerkabel und Ketten
  • Spiralkabelschlösser

Jede dieser Schlossvarianten bietet seine individuellen Vor- und Nachteile. Der ADFC hat hierzu einen kleinen Überblick erstellt.

Generell empfiehlt der ADFC als Faustregel, dass ein Fahrradschloss bei versuchtem Diebstahl drei Minuten Widerstand leisten muss. Geht es zu schnell, ist das E-Bike in Nullkommanichts  verschwunden.

 
 

Innovation der Fahrradsicherheit

Fahrraddiebe werden immer professioneller und rücksichtsloser. Eine klassische Sicherung des E-Bikes birgt daher die Gefahr, dass Ihr Rad schnell als neues Ziel anvisiert wird. Hinzu kommt, dass Fahrraddiebe sich oftmals auf eine bestimmte Bauart spezialisieren, sodass zwei verschiedene Schlosstypen, wie z.B. Kettenschloss und Rahmenschloss, die Sicherheit für Ihr E-Bike deutlich erhöhen.

Innovationen im Fahrradmarkt erhöhen den Spaß, die Sicherheit und den Komfort. Doch gerade bei Fahrradschlössern hat sich lange Zeit wenig Neues getan, um besser gegen Diebe zu gewappnet zu sein. Seit ein paar Jahren gibt es spannende Entwicklungen, die Massentauglich oder als Individuallösung gedacht sind.

Insbesondere die Anbindung eines Fahrradschlosses an das Smartphone ist ein großer Sprung, der dem Trend der digitalen Vernetzung folgt. Digitale bzw. smarte Fahrradschlösser bieten das große Potential, sein E-Bike viel zuverlässiger Überwachen zu können. Der mechanische Schutz wird durch intelligente digitale Lösungen sinnvoll erweitert.

Die eingesetzten Technologien variieren von Schlosstyp zu Hersteller. Es gibt die Möglichkeit eine schlüssellose Verbindung per Bluetooth einzurichten. Aber auch NFC (Near Field Communication) oder WLAN wird bereits eingesetzt.

Mit Fahrrad Apps gegen Diebstahl öffnet sich ein neues spannendes Feld, um Ihren täglichen Begleiter besser im Blick zu haben. Am meisten sind Tracking und Alarm Apps in den  entsprechenden App Stores zu finden. Darüber hinaus gibt es jedoch viele weitere Möglichkeiten Ihr E-Bike oder das Fahrradschloss mit einer App zu steuern.

Mit einer Alarmanlage am Fahrrad wird der Überraschungseffekt eines lautstarken Alarms genutzt, da diese noch nicht regulär zur Fahrradsicherheitsausstattung gehört. Sie haben die Möglichkeit, dies bei Ihrem E-Bike unkompliziert nachzurüsten. Alternativ zur Alarmanlage gibt es Schlösser, die bereits einen integrierten Alarm haben. Dies ist sehr nützlich, wenn Sie Ihr E-Bike einmal nicht im Blickfeld haben. Es lohnt sich daher, wenn Sie sich diese einmal genauer ansehen.

Hilft ein Alarm nicht wirksam vor Diebstahl, dann bieten Fahrrad GPS Tracker eine Möglichkeit den aktuellen Standort Ihres Rades zu ermitteln. Die Art und Weise, diese an Ihr E-Bike anzubringen variieren: implementiert in einem fest montierten Rahmenschloss, ein Rücklicht oder ganz versteckt in der Sattelstütze.

 
 

Sicherheitstipps und -tabus: Das Schloss allein ist nicht alles

TIPP

➥ Variieren Sie die Standorte regelmäßig.

➥ Suchen Sie sich belebte und gut beleuchtete Stellen aus.

➥ Positionieren Sie das Schloss so hoch wie möglich an einem festen Gegenstand.

➥ Unterwegs: Einen Sitzplatz wählen, bei dem Sie das E-Bike im Auge behalten können.

TABU

➥ Schlüssel stecken lassen.

➥ Akku und Display vom E-Bike nicht mitnehmen bei längerer Abwesenheit.

➥ Am Schlosspreis sparen.

➥ „Nur mal kurz zum Bäcker“ und nicht abschließen.

 
 

E-Bike Versicherung

Die aktuellen Statistiken zeigen, dass Fahrraddiebstahl immer noch ein echtes Thema ist. Etwa 300.000 Fahrraddiebstähle im Jahr 2017, das heißt pro Stunde etwa 35 Fahrräder.

Daher ist es sinnvoll sich präventiv mit dem Thema Fahrradsicherheit zu beschäftigen, aber auch Vorsorge in Form von Fahrradversicherungen zu treffen.

Aufgrund der zunehmenden Professionalisierung der Diebesbanden und der hochpreisigen E-Bikes, kann man sich nicht mal eben ein neues E-Bike kaufen. Meist besteht die Möglichkeit, die eigene bestehende Hausratversicherung aufzustocken, oder eine zusätzliche E-Bike Versicherung abzuschließen. Die Spannbreite umfasst einen Basisschutz bis hin zum Rundum-sorglos-Paket.

 
 

Fahrradpass und Fahrrad registrieren

Eine präventive Maßnahme, die auf jeden Fall zu empfehlen ist, ist die Registrierung bzw. Codierung Ihres E-Bike. Dies hat nicht nur eine abschreckende Wirkung auf Diebe, sondern führt zu einer besseren Aufklärungsquote. Es besteht nach einem Diebstahl die Möglichkeit, Ihr E-Bike wieder zu bekommen. Es wird allerdings unterschieden zwischen einer Codierung und Registrierung mit Rahmennummer.

Mit einem Fahrradpass weisen Sie Ihr Eigentum zweifelsfrei nach, da individuelle Merkmale hinterlegt sind. Die Polizei bietet mittlerweile auch die Möglichkeit, neben einem gedruckten Fahrradpass auch eine digitale Version.

 

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